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| WESTAFRIKA....DAS HERKUNFTSLAND DER DJEMBE ... Die Djembe ist ein Malinké-Instrument. Die Malinké sind ein Volk, das hauptsächlich im heutigen Guinea und Mali lebt, sowie in einigen angrenzenden Nachbarländern. Die Trommelbauer in diesen Ländern besitzen ein fundiertes Wissen darüber, welche Hölzer für gut klingende Djembes geeignet sind und welche Form die Trommeln haben müssen. Die qualitativ besten Djembes kommen aus Guinea, Mali und der Elfenbeinküste. Länder, aus denen ebenfalls Djembes ausgeführt werden, sind Senegal, Gambia und Burkina Faso. BEIM TROMMELBAUER ... Die Djembe wird aus einem massiven Stück Holz gefertigt. Sie erhält die äußere Form eines Mörsers. Von innen wird sie ganz ausgehöhlt. Es entsteht ein Hohlkörper mit 2 bis 4 cm dicken Wänden. Djembes, die aus Rotholzarten, z.B. dem Lenke- oder Irokobaum gearbeitet sind, klingen besonders schön. Auf den Trommelkörper wird ein Ziegenfell gespannt. Gehalten wird das Fell von zwei oberen Metallringen, welche durch ein Schnur- und Knotensystem mit einem dritten Ring verbunden sind, der in der Trommeltaille sitzt. Das Fell wird mit Hilfe des Schnur- und Knotensystems auf Spannung gebracht. Durch das Verkürzen der längslaufenden Schnüre entsteht Zug auf die oberen zwei Metallringe. Die Ringe werden nach unten bewegt und ziehen das Fell mit. Das Fell wird auf diese Weise fast bis zum Ende seiner Dehnbarkeit gespannt, wodurch die Djembe ihren typischen Klang erhält. Text aus dem "Djembe-Buch" von Sylvia Franke und Ibro Konate.
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